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Digitale Signaturen online verifizieren

HMAC-, RSA- und ECDSA-Signaturen über beliebige Nutzdaten mit öffentlichem Schlüssel oder Shared Secret prüfen — nützlich für API-Integrationen, JWTs und Webhook-Debugging.

MoreKits-Team
2026-01-12
3 Minuten Lesezeit
Digitale Signaturen online verifizieren
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Weitere Utilities, die gut zu dieser Anleitung passen:

  • Parameter-Signatur
  • HMAC
  • Hash
  • Codec
  • Textvergleich
  • URL-Parser

Warum das wichtig ist

Wenn der Webhook eines Anbieters plötzlich die Verifikation nicht besteht, liegt es fast immer an: falschem Schlüssel, falschem Algorithmus, falscher Kanonisierung oder Kodierung. Statt überall console.log in den Verifier zu streuen: Nachricht und Signatur in einen bekannt guten Verifier einfügen und Ergebnisse vergleichen. So sehen Sie sofort, ob der Fehler im eigenen Code oder in der Nachricht steckt.

Drei echte Szenarien

Backend-Ingenieur
JWT-Signatur ohne laufenden Server prüfen

JWT, öffentlichen Schlüssel einfügen, RS256/ES256/HS256 wählen — „gültig“ oder „ungültig“.

Bug auf Handler isoliert

Security Reviewerin
Signierten Download eines Anbieters prüfen

Mit veröffentlichtem RSA-Public-Key die Binärsignatur bestätigen.

Herkunft verifiziert

Integrations-Leitung
HMAC-Webhook vor Auslieferung des Handlers prüfen

Nutzlast mit Secret signieren, Ergebnis mit Header der eingehenden Anfrage vergleichen.

Pfad validiert

Schritt für Schritt

Öffnen Sie den Signatur-Verifier.

  1. 1

    Nachricht einfügen

    Die exakten Bytes, die signiert wurden. Bei JWT: header.payload; bei AWS Sig V4 die kanonische Zeichenkette zum Signieren.

  2. 2

    Signatur einfügen

    Hex oder Base64 — Kodierung wie bei der Quelle wählen. Das Tool erkennt gängige Formate automatisch.

  3. 3

    Schlüssel angeben

    Symmetrisch: Secret-Zeichenkette (oder Base64/Hex). Asymmetrisch: PEM-formatierter öffentlicher Schlüssel.

  4. 4

    Algorithmus wählen

    HS256 / HS384 / HS512 (HMAC), RS256 / RS512 (RSA-PKCS1), PS256 (RSA-PSS), ES256 / ES384 (ECDSA). Dieselben JWT-alg-Namen gelten.

  5. 5

    Urteil lesen

    „Valid“ oder „Invalid“ mit einer Zeile Begründung bei Ungültigkeit (Algorithmus passt nicht, Schlüssel-Parse-Fehler, falsche Signaturlänge).

JWT mit HS256 verifizieren

Eingaben

Message:    eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJzdWIiOiJ1c2VyXzEifQ
Signature:  L6S8LWkLzpcREMa8gxaaZbWwLNk0LgcBh6dRQpfIBrI
Key:        MyVeryLongSharedSecretValue1234567890
Algorithm:  HS256

Ergebnis

Valid signature.
Signature verification UI with message, signature, key, and algorithm fields
Ein Screen für HMAC-, RSA- und ECDSA-Verifikation inklusive JWT-typischer Eingaben.

Profi-Tipps

  • Immer mit Referenz-Vektoren des Anbieters testen. Viele liefern bekannte Nachricht + Signatur zum Abgleich.
  • Bei JWTs den Header kopieren und prüfen, ob alg zum Verifier passt. Unsigned Tokens (alg=none) ignorieren — Angriffsvektor.
  • PSS für neue RSA-Designs. PKCS#1 v1.5 (RS256) ist ok; die Community bevorzugt RSASSA-PSS (PS256).
  • Kanonische Zeichenkette im Blick. Ein fehlendes \n oder kleingeschriebener Headername kippt die Signatur — Diff gegen funktionierenden Mitschnitt.

Typische Stolpersteine

Stolperstein

Öffentlicher Schlüssel im falschen Format

PEM gibt es als BEGIN PUBLIC KEY (SPKI) und BEGIN RSA PUBLIC KEY (PKCS#1). Das Tool akzeptiert beides — aber öffentlichen Schlüssel einfügen (nicht Zertifikat, nicht Private Key).

Stolperstein

Signatur ist Base64URL, wird aber als Base64 gelesen

JWT-Signaturen nutzen Base64URL (ohne Padding, Alphabet -_). Kodierung entsprechend setzen oder Differenz manuell bereinigen.

Stolperstein

Algorithmusname passt nicht

„sha256WithRSAEncryption“ in OpenSSL entspricht JWT „RS256“. Richtigen Alias im Dropdown wählen.

Wann dieses Tool nicht passt

  • Zertifikate ausstellen — OpenSSL oder Ihre PKI.
  • TLS-Serverzertifikate prüfen — Aufgabe des Browsers; Kettenvalidierung ist komplexer als eine Einzelsignatur.
  • Plattform-Binaries code-signieren (Windows Authenticode, Apple Developer ID) — plattformspezifische Tools.

FAQ

Kann ich Stripe-/GitHub-Webhooks hier prüfen?

Ja. HS256 (HMAC-SHA-256), Secret aus dem Dashboard, Roh-Body als Nachricht, Headerwert als Signatur — zeigt Manipulation an.

Unterstützt es Ed25519?

Ed25519-Verifikation ist geplant. Bis dahin z. B. openssl pkeyutl -verify.

Wird mein Schlüssel an einen Server geschickt?

Nein. WebCrypto läuft lokal; Schlüssel verlassen den Browserprozess nicht.

Nächste Schritte

  1. HMAC-Seite der Gleichung im HMAC-Generator berechnen.
  2. Nutzlast separat hashen, wenn das Protokoll HMAC über Body-Hash schichtet — Hash-Generator.
  3. JWT-Segmente mit dem Kodier-/Dekodiertool dekodieren, bevor Sie die Nachricht in den Verifier einfügen.

Bereit zum Ausprobieren?

Starte direkt ins Tool und sieh es in Aktion.